Beiträge vom Februar 2009

Wer von Euch?

Februar 21, 2009 · 1 Kommentar

So, ‘raus mit der Sprache – wer von Euch war das, hm? Wer von Euch hat hierher gefunden, weil er nach „sadomasochist witze“ gesucht hat? Hmmm? Oder nach „nadel in den bauch stossen“?

Ich seh’ das! WordPress weiß alles und hat keine Hemmungen, mir alles weiter zu erzählen. Und vor allen Dingen „stoßen“ schreibt man mit scharfem „ß“. Auch nach der neuen Rechtschreibregelung. „Stossen“ findet man garantiert nicht in meinem Blog. Also bitte. Und „gulag witze“ gibt’s bei mir auch nicht. „fixie weiss“ laß’ ich mir ja noch einreden, wobei „weiss“ ja auch schon wieder so ein Wort ist, bei dem’s mir die Nackenhaare aufstellt. Nicht bei „Fixie“, klar. Aber „weiss“? Ich weiß ja nicht. Und was mir soll bitte der Suchbegriff „skateboarder von hinten“ über den Query-Steller verraten, hm? Ich will lieber gar nicht darüber nachdenken. Fällt gegebenenfalls aber in die Kategorie „gummifetischist“, die ich tatsächlich schon einmal erwähnt habe. Aber nur am Rande. Und völlig ohne Hintergedanken.

Also ehrlich. Ihr seid schon … komisch.

Aber ich mag Euch trotzdem. :)

Kategorien: Blabla · Internet
Mit Tag(s) versehen: , , , , , , , ,

Brutalstmöglichst gesteigert

Februar 20, 2009 · 3 Kommentare

Darf’s ein bißchen mehr sein? Wenn Politik und Werbung Versprechungen machen, dann lassen sie sich nicht lumpen, da wird aus dem Optimalen noch das Optimalste herausgequetscht. Die Superlativierungs-Euphorie kennt keine Gnade, dafür umso mehr sprachliche Mißgeschicke.

Schon als Kind bekam man beigebracht, dass man „das einzige“ nicht steigern könne. „Das einzigste“ gab’s nicht. Das ging einfach nicht. War nicht korrekt. Denn „das einzige“ war schon wenig genug, „das einzigste“ folglich Unfug. Die Eltern haben’s verbessert, der Lehrer hat’s rot angestrichen.

Die Schulzeit ging vorbei, die Wege trennten sich, die einen gingen in die Werbung, die anderen in den Journalismus, und wer für beides nicht taugte, der versuchte sich in der Politik. Hier wie dort wurden die Ermahnungen der Lehrer schnell vergessen, denn man begriff, daß es ohne falsche Superlative nicht geht. Immer sollte man kreativ sein oder innovativ, das läßt sich auf Dauer ohne Drogen und super, super, Superlative nicht bewerkstelligen.

Und was gibt es nicht alles für verrückt steigerbare Wörter! Der totale Krieg war gestern, heute herrscht der totalste Wahnsinn! „Österreichs meiste Kreditkarte“ war sicherlich nur ein Slogan, der bewußt provozierend mit der Sprache spielte. Ob alle, die mit diesem lockeren Spruch bombardiert wurden, das auch so verstanden haben, muß dahingestellt bleiben. Das Bedürfnis, Wörter zu steigern, die sich eigentlich nicht steigern lassen, ist jedenfalls „enormst“. Nehmen wir uns nur ein Beispiel an jenem Rennfahrer in Monte Carlo, der die denkwürdigen Worte sprach: „Gewinnen ist das Maximalste.“ Das könnte übrigens auch als Motto in goldenen Lettern über dem Eingang des dortigen Casinos stehen.

Manche Momente sind zu schön, um einfach nur perfekt zu sein; für sie wurde die Steigerung zum „perfektesten Moment“ erfunden. Und wo wäre die Auto fahrende Bevölkerung ohne „aktuellste Verkehrshinweise“? Vermutlich völligst hinterm Mond. Doch das ist noch gar nichts gegen die Steigerungsfähigkeit des kleinen Wörtchens „optimal“. Wenn es darum geht, Menschen von irgendetwas zu überzeugen, dann ist das Beste einfach nicht bestens genug. „Dies alles garantiert Ihnen beste Beratung und optimalsten Service“, behauptet ein Schweizer Optiker im Internet. Und dabei ist er noch bescheiden, denn man hätte, mit ein bisschen Phantasie, den Bogen durchaus noch weiter spannen können, zur „bestmöglichen Beratung“ zum Beispiel, wenn nicht gar zur „idealsten“.

Dabei bedeutet „optimal“ nichts weiter als „das Beste im Rahmen der Möglichkeiten“, und das kann manchmal sehr wenig sein. Optimal ist nicht dasselbe wie perfekt, und die Steigerung zu „optimalst“ macht es nicht besser. In keinster Weise.

Diverse Computer-Anbieter werben mit der angeblich „optimalsten Hardware“, sinnieren öffentlich über die „optimalste Systemanpassung“ und die „optimalste Datenübertragungsrate“. Eine Firma verspricht sogar die „optimalste, effizienteste und möglichst kostengünstigste Lösung“; da fühlt man sich als Kunde vom König zum Königst befördert.

Apropos König: Schon Ludwig XIV., Frankreichs „L’Etat c’est moi“-Regent, herrschte ja nicht bloß absolut, sondern absolutistisch. Beim Anhängen der Silbe „-istisch“ handelt es sich zwar im strengen grammatischen Sinne nicht um eine Steigerung, sondern bloß um eine Ableitung, doch für unser Ohr hört es sich nach „mehr“ an. In Zeiten von terroristischen Anschlägen durch Glaubenseiferer wird das „-istisch“ gern verwendet, um das Böse, Gefährliche, Unberechenbare zu markieren. Manchem Schreiber ist ein -istisch nicht genug, er geht lieber auf Nummer sicher und verdoppelt den Effekt, auch wenn meistens keine sprachliche Notwendigkeit dazu besteht. Denn was ist, abgesehen von ein paar zusätzlichen Silben, der Unterschied zwischen einem fundamental-islamischen Extremisten und einem fundamentalistischen islamistischen Extremisten? Eines ist immerhin erwiesen: Wörter auf „-istisch“ lösen Alarm aus, da gehen die Leser instinktiv in Deckung.

Das tun sie natürlich auch beim Super-GAU, aber nicht beim stinknormalen GAU. Ohne den Super-Vorsatz vermag der „größte anzunehmende Unfall“ heute offenbar niemandem mehr Angst einzuflößen. Kein Wunder, denn bei all den Hyper-, Ultra- und Megalativen in der Werbung und im Infotainment ist man gegen steigerungsfreie Ankündigungen ganz normaler Katastrophen schon völlig immun.

Eine Fallgrube, in die immer mal wieder jemand stolpert, ist das aus zwei Teilen, nämlich aus Adjektiv und Partizip, gebildete Attribut. Wie herrlich einfach werden da aus „weit reichenden“ Vollmachten erst weitreichendere Vollmachten und schließlich weitreichendste Vollmachten. Die korrekte Steigerung von „weit reichend“ lautet indes „weiter reichend“, „weitest reichend“. Unlängst war in der „Tagesschau“ zu hören, der Ärmelkanal sei eine der „vielbefahrenste“ Seestraßen der Welt, statt „meist befahrenen“.

Im Wissen um diese Fehlerquelle haben die Väter der viel gescholtenen Rechtschreibreform übrigens beschlossen, dass solche Attribute nicht mehr zusammengeschrieben werden. So wurde „weitreichend“ zu „weit reichend“, „schwerverständlich“ zu „schwer verständlich“ und „gutaussehend“ zu „gut aussehend“. Damit man nicht mehr so leicht in Versuchung gerät, den falschen Teil zu steigern. Die Regel lautet: „Ist der erste Bestandteil ein Adjektiv, das gesteigert oder erweitert werden kann, dann schreibt man getrennt.“

Dies wird andere aber nicht davon abhalten, weiterhin von höchstqualifiziertesten Bewerbern, meistbesuchtesten Messen und bestangezogensten Filmstars zu sprechen. So bejubelte ein Plattenkritiker in der „Süddeutschen Zeitung“ das neue Album eines Rap-Sängers als „eines der schnellstverkauftesten der Popgeschichte“.

Hübsch ist in diesem Zusammenhang auch der Kommentar Heiner Geisslers zur Garderobe seiner Parteivorsitzenden Angela Merkel: „Am besten“ sei das klassische unauffällige Kostüm, sagte er, „noch besser der Hosenanzug“. Komparativ als Steigerung des Superlativs, das ist nicht unbedingt logisch, in diesem Fall aber immerhin originell.

Anyway, wer mit Hochstapelei nichts im Sinn hat, wird es begrüßen, wenn nicht alles bis ins Unermesslichste gesteigert wird. Manchmal dient es einer Sache mehr, wenn man auf Komparativ und Superlativ verzichtet und einfach auf dem Teppich bleibt. Den nennen die Grammatikaner übrigens „Positiv“. In diesem Sinne bleibt uns nur, auf positivste Zustimmung zu hoffen. Bestmöglichste Grüße, die Predigerin!

Kategorien: Alltag · Arbeit · Blabla
Mit Tag(s) versehen: , , , , ,

Vanilla

Februar 17, 2009 · Kommentar schreiben

Nein, es handelt sich ausnahmsweise nicht um die Sexualpraktik, sondern um meinen neuen Faible. Als konsumgeile Göre bin ich stets zwanghaft auf der Suche nach neuen Trendprodukten, die meinem exklusiven Lebensstil gerecht werden. Nachdem ich wie berichtet zuerst Vanilla-Coke (die es leider scheinbar nicht mehr gibt) dann mit Haut und Haaren verfallen bin, gibt es nun ein weiteres Phänomen, das mich fesselt. Geschickterweise als „kostenlose Warenprobe“ an die Frau gebracht, geriet ich alsbald in die Fänge des „Underground-Kommerzes“ und steckte auch gleich meinen Freundeskreis an. Es handelt sich um Zigaretten. Ihr Name: Black Devil. Sie sind schwarz und riechen nach Vanille, schmecken aber nicht so.

Eigentlich bin ich ja wertkonservativ, hänge mit ganzem Herzen an meinen Smart Export, aber für die kleinen Teufel mache ich eine Ausnahme und fühle mich nicht einmal komisch dabei. Ein wenig mühsam ist’s, sie aufzutreiben, weshalb ich derzeit auch als Dealer fungiere. Bisher machte ich sie nämlich in nur einer einzigen Trafik in ganz Wien ausfindig und deren Standort behalte ich natürlich für mich, damit ich noch ein wenig länger in der Extravaganz meiner neuen Tschik baden und Geld verdienen kann. Sollte ich Ihnen nämlich den Mund wässrig gemacht haben, so steht es Ihnen selbstverständlich frei, mich zu kontaktieren und um eine Kostprobe zu bitten. Wenn Sie das geschickt anstellen, könnte sogar was draus werden. Einen nackten Putzsklaven suche ich eh schon seit langem.

Kategorien: Alltag · Blabla
Mit Tag(s) versehen: , , , , , , ,

Das A(na)lphabet (Achtung, nicht jugendfrei)

Februar 15, 2009 · Kommentar schreiben

Während man gelangweilt in der Redaktion sitzt und genau das tut, was man nicht tun soll, stieß ich versehentlich (und das möchte ich betonen, weil es dieses Mal ausnahmsweise wahr ist) auf eine Seite völlig nackter und verrenkter Menschen. Und weil Neugierde laut dem Horoskop auf der Zuckerlpackung zu den negativen Eigenschaften meines Sternzeichens zählt, schaute ich mich natürlich erst recht ein wenig um. Man ist ja ein kleiner Rebell.

Aber das, was mir dort zu Augen kam, auf das war ich nicht vorbereitet. Denn statt Absurditäten der menschlichen Kopulation, traf ich dort auf Lyrik, auf wahre Schönheit der Worte. Ich hatte eine Linksammlung gefunden. Aufgezählt waren Adressen nicht abseitiger, allerdings rückwärtiger Vergnügungen, unter dem profanen englischen Titel „anal links“. Doch bei genauer Betrachtung offenbarte sich ein Sprachkunstwerk. Grandioser Minimalisus, authentische Popp-Art. Im Folgenden der Original-Text. Er ist lediglich in freie Versform gebracht worden, um den angemessenen Vortrag (oder das Vorsingen), was ihm zweifelsohne zukommt, zu erleichtern.

Zulli’s Anal Pics, Zoom in For Anal Sex, Zena’s Anal Pics Ze Anal Hole,
Zacks Anal Babes,Zab’s Anal Sluts Yummy Anal Sex , XXX Anal, Worldwide Anal Top 100

Wild Anal Sex, Wide Open Ass Holes, Wicked Anal Sluts Virtual Anal Sex, Up the Butt,
Up The Ass Tight Butt Plug, Tight Asses – Giant Dicks, Tight Ass Anal Pics

This is Anal Sex, Ted’s Anal Sex Paradise, Taste Of Anal Sex Stank Anal, Slut Teen,
Sluts Rammed From Behind Slappussy Hardcore XXX, Raunchy Anal Sex, Puckered Porthole

Premium Fetish Anal Pics, Pounding Ass, 1 Up The Ass, Nice Butts Paradise, Mature Anal,
Kinky Anal Toys Killer Anal Pics, Just Ass And Fuck Shots, Jacks Sex Shack

Ivy’s Anal Beads, In Your Crack, Hardcore Anal Sex Hardcore Anal, Hard Cock & Tight Ass,
Good Girls Gone Anal, Getting Ass Ramm in Anal, Gaping Assholes, Free Hard Anal

Free Booty Gallery, Free Anal Fucking, Fantastic Anal Shots Extreme Anal Play,
Extreme Anal Penetration, Deep Anal Fucking Da Booty Shack, Butt Specialist, Butt Fucked Bimbo’s

Booty-Fucking, Bend Over Babes, Backside Bangers Back Door Wives 2, Backdoor Fucking,
Baals Anal Sex Pics Awesome Anal, Ass Train, Asshole Place

Asshole Hardcore, Ass Grappler, Ass Fucking Fetish Ass Fuckers, Ass Fucked Whores,
Ass Drivers, Ass Bashers, Ass Attack, Anal World

Anal Virgins, Anal Universe, Anal Teens Anal Sodomy, Anal Sex Whores, Anal Sex Toys,
Anal Sex Sluts, Anal Sex Scenes, Anal Sex Pictures

Anal Sex Photos, Anal Sex Atrocities, Anal Sex Anal Pumpers, Anal Porn Site,
Anal Porn Sex Anal Porn Guide , Anal Porn, Anal Pleasures 3

Anal Pleasure, Anal Play, Anal Penetrations Anal Invader, Anal Injections,
Anal Hardcore Slut Anal Gumshots, Anal Guide, Anal Grannies

Anal Fuck Sluts, Anal Fucking, Anal Extravaganza Anal Entry, Anal Ass Zone,
Anal Action All Stuffed Up, All Out Ass, All Anal Sex Pics

All About Booty, Addicted to Anal, A Butt Fucking Absolutely Anal,
Absolute Anal XXX Hardcore Aabads Anal Sex Pics, Aaba All Anal Sex Pics

Gefällt Ihnen das? Bald werden Sie „abgeholt“.

Kategorien: Blabla · Internet
Mit Tag(s) versehen: , , ,

New Love

Februar 7, 2009 · Kommentar schreiben

Wilier 09

Wilier Lavaredo
Vuelta Lite XRP
kompl. Campagnolo Record
Selle Italia SLR Kit Carbonio

Und aus dem „alten“ Cube wird jetzt ein SSP. :-)
Bestens gerüstet für LMS (oder vielleicht doch mit’m Fixie?) und KT 09!

Kategorien: Sport
Mit Tag(s) versehen: , , , , ,

Satanische Verse

Februar 5, 2009 · Kommentar schreiben

oder: „Gespräche zum grippalen Infekt“

Wie Sie vielleicht wissen, laborierte man an einer Verkühlung. Aus diesem Grunde waren zahlreiche Tage arbeitsfrei und man wollte die unfreiwillig zustande gekommene Freizeit damit verbringen, sich in die Kissen zu knautschen und über der Lektüre von unterhaltsamem, aber wenig anspruchsvollen Boulevard-Journalismus zu gesunden. Doch dieses Vorhaben ließ sich nicht zur Gänze in die Tat umsetzen, schien es doch jemand anderem viel mehr zu beunruhigen, daß man nahezu inaktiv herumlungerte, als alle anderen. Und so klingelte in regelmäßigen Abständen das Telefon und das Gegenüber – ich kann nichts dafür – erinnerte mich sehr an meine werte Frau Mama. Doch lesen Sie selbst:

„Nimmst Du eigentlich Vitamine?“
(Kurzes Grübeln, dann die Identifikation) „Hallo, schön, Dich zu hören. Ich esse Obst.“
„Ich glaube kaum, daß das reicht.“
„So?“
„Aber Du läßt Dir ja eh nichts sagen.“ (Man spürt das Kopfschütteln durch die Leitung)
(Versöhnlich) „Bitte, das stimmt doch gar nicht.“ (Wir wissen es alle besser, aber was soll’s.)
„Vitamin E mußt Du nehmen, als Kapsel oder Pulver. Aus der Apotheke, nicht den Schaß vom Zielpunkt.“
„Hmm, hmm, ich werde mich darum kümmern.“
„Wann?“
HEAST! (in Gedanken; laut: ) „Heute am Nachmittag, jetzt bin ich noch im Bett.“
„Am besten nimmt man sowas schon bevor man krank wird…“
„Ich kann doch nicht hellsehen! Huh, es ist Samstag und ich glaube, morgen wird’s mir nicht so gut gehen…“
„Ach geh bitte, was redst denn da schon wieder für an Blödsinn? Bist doch wirklich ein Scheusal, manchmal. IM-MER sollst Du das nehmen. Auch weil Du ja rauchen mußt…“
„Ich weiß eh, was Du meinst. Und ich rauche seit vier Tagen nicht.“
„Endlich mal ein gute Nachricht. Solltest Dich ein bißchen ausrasten.“
„Wollte ich ja gerade, bevor Du anriefst, aber jetzt muß ich zur Apotheke und mich wegen meines Nikotinkonsums schämen.“
„Also wirklich. Du schläfst jetzt besser ein bißchen. Dann redest Du auch nicht soviel Blödsinn. Gute Besserung, Bussi, Baba.“

Zwanzig Minuten später sind mir just die Augen zugefallen. Das Telefon klingelt erneut.

„Ich bin’s wieder. Die Sonne kommt gerade ‘raus. Bei Dir auch?“
„Ich weiß nicht, ich schlafe.“
„Oh, entschuldige. Aber ich dachte, Du wärst auf dem Weg zur Apotheke..“ (kichert fast hysterisch)
„Sehr witzig, wirklich.“
„Nicht wahr?“ (kichert immer noch)

Nach einem weiteren Anruf entschloß ich mich aufzustehen, weil das alles ja eh keinen Sinn hatte. Ich ging ins Bad, um einer wichtigen Verrichtung nachzugehen, da klingelte es erneut. Unsexy mit festgehaltener Hose spurtete ich zum Telefon. „WAS?“, rief ich laut und nicht unbedingt höflich hinein. „Moosbacher, UPC Telekabel. Ihr Chello Digital sollte jetzt wieder funktionieren…“

Kategorien: Alltag · Blabla
Mit Tag(s) versehen: , , , , , , , ,