Beiträge vom Juli 2009

Tattoo almost done

Juli 30, 2009 · Kommentar schreiben

Juchee, mein Halfsleeve ist fast fertig! Der gute Herr Hinton hat gestern von fünf bis halb neun an dem Rest gewerkelt (und, zugegeben, andauernd mit mir über Rennräder, Singlespeeder und Fixies reden „müssen“; gut, daß er ein nicht minderer Freak ist als ich) und nun fehlt nur mehr das Grün im Seepferdchen. Gestern ging einfach nichts mehr. Weichei, ich weiß. Nächster Termin im Door Number Four ist der 13. August, dann hammas.  Übrigens: Eben dieses, Andys neuer Shop, öffnet offiziell am 17. August seine Pforten.

Kategorien: Blabla · Freizeit
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The Dark Side

Juli 23, 2009 · 2 Kommentare

Blind Windows, originally uploaded by st4rbucks.

Nach langer Abstinenz habe ich gestern wieder begonnen, mit Photos zu „spielen“. Objekt der Begierde waren Bilder vom letzten Wochenende sowie einige tragisch-schöne Anblicke aus dem 5. Bezirk. Mit verschiedensten Texturen (zum Großteil in mühsamer Kleinstarbeit selbst erstellt: In der schönsten, klassischsten Handschrift weise Dinge auf Papier gebracht und abfotografiert, das große Texturen-Archiv ganz hinten im Photoordner durchwühlt, etc.pp.) bin ich den Bildern zu Leibe gerückt und das Ergebnis kann sich imho relativ gut sehen lassen.

Fragt sich nun, ob das ein temporäres Intermezzo oder tatsächlich wieder die Lust am Basteln zurückgekehrt ist. Wenn letzteres, dann bin ich wieder auf der Suche nach Modellen. Nackerte zu mir! ;)

Kategorien: Kunst
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Antonella ist nicht echt

Juli 22, 2009 · Kommentar schreiben

Virtual-Model-Antonella

Virtual-Model-Antonella-1

Ford hat für die Marketingkampagne zum neuen Fiesta ein passendes Modell einfach im Computer erschaffen. Antonella, so das Name der brünetten Schönheit, wurde anhand von demographischen Daten der Fiesta-Zielgruppe kreiert, so Moray Callum, Executive Director bei Ford Americas Design.

Die NY Times schreibt:
„Antonella ist eine attraktive, 28 Jahre alte Frau, die in Rom lebt. Ihr Leben dreht sich um Freunde und Spaß, Clubbing und Parties. Sie ist völlig frei erfunden. Antonella wurde erfunden, um es den Ford-Designern leichter zu machen, die Autos auf die tatsächliche Zielgruppe hinzuschneidern. Sie verkörpert eine Philosophie, die als Leitlinie in den Designstudios des Unternehmens gehandhabt wird: „Um das Auto zu designen mußt Du zuerst den Fahrer designen.“

„Erfundene Charaktere geben jedem den gleichen Wissensstand“, so Callum. „Der ‘Avatar’ verkörpert die Daten, die uns schriftlich vorliegen. Für einen 35 Jahre alten Designer ist es manchmal schwer, die Zielgruppe einzuschätzen, wenn diese sich hauptsächlich aus Frauen in den Mittzwanzigern zusammensetzt. Das Ziel von Ford ist es, mit Hilfe von Antonella und anderen virtuellen Charakteren Autos zu entwerfen, die sich international am Markt platzieren können und sich nicht nur nationalen Gegebenheiten anpassen.

Kategorien: In The News
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Wahnsinnsstimmung

Juli 21, 2009 · 1 Kommentar

wahnsinn

Im Radio spricht ein Experte über das sicherste Verkehrsmittel. Nein, weder Flugzeug noch Bahn. Es handelt sich um den Fahrstuhl. Der gute Mann hat recht. Etwa schon mal gehört, daß zwei Fahrstühle zusammengestoßen sind? Oder daß einer entführt wurde?

Ich blättere in alten Illustrierten. „Mariah Carey: Sie ist wieder da – nur ohne ihre Kleider.“ Die Arme. Ich blättere im „Heute“ der Kollegin und entdecke ein Super-Angebot: „Wenn Sie nebst einem fünf- bis siebenstelligen Einkommen Prämien wie Auto, Yacht, Flugzeug und Villa geschenkt bekommen wollen, dann rufen Sie heute noch an.“ Das klingt aber mal gut.

Auf YouTube verspeist ein weiblicher Jackass-Fan ein Brot, das mit dem Ohrenschmalz ihrer Idole beschmiert und mit deren Haaren belegt ist. Daraufhin wird sie zum Mega-Fan gekürt. Um auf andere Gedanken zu kommen, wechsle ich zu RTL. Ein Quiz vor der Werbepause verbreitet Kurzweil: „Was steckt man Babys zur Beruhigung in den Mund? 1. Schnuller. 2. Cevapcici.“ Einfach anrufen und gewinnen. Ich rufe einfach an und gewinne nicht.

Per eMail trudelt ein seriöses Geschäftsangebot ein. Absender: „Mr. Peter Nduku, one of the former adviser on arms control and acquisition to the current president of Sierra Leone, His excellency Ahmed Kabbah.“ Keine üble Referenz. Die Rede ist von Investitionen mit enormer Rendite. Die Sache hat natürlich viel mit Vertrauen zu tun und so, dafür gibt es nur wenig Formalitäten und null Risiko. Muß ich mir echt überlegen.

Blättere im Teletext. Stimme bei Votings mit ab: Haben Sie Angst vor Gen-Food? Sollen Jackos Kinder ins Showbiz? Finden Sie den Flamingo-Nachwuchs in Schönbrunn süß? Brauchen die ISS-Astronauten wirklich zwei Klos? Zur Auswahl stehen immer „Ja“ und „Nein.“. Entscheide mich stets ein Mal für „Ja“ und ein Mal für „Nein“. Man weiß ja nie. Lande auf einer Teletext-Seite mit Telefonsex-Angeboten. Es locken Christina („Von der Uni geflogen: Ich will poppen statt büffeln.“), Lola („Warte nicht, bis ich alt bin“) und Babs, 21 („Ossi-Zicke, hat eine Menge aufzuholen“). Hallo, wo ist denn hier das Angebot für Damen, ihr Sexisten!?

Ein namensloser Personaldirektor trägt mir per E-Mail „ein zusätzliches monatliches Einkommen über 5.000 *“ an. Ich weiß zwar nicht, um welche Währung es sich bei * handelt, aber 5000 klingt schon nach einer Menge Zaster. Zumal es heißt: „Keine Versicherung – Kein Haustürgeschäft – aber arbeiten müssen Sie bei uns auch!“ Das schafft Vertrauen.

Noch eine Nachricht auf dem Rechner: „Hallo, nachdem ich dir ja schon eine Mail geschickt habe, weiss ich leider nicht ob sie bei dir angekommen ist, weil ich einen Fehler gemacht habe. Jetzt aber noch einmal: bevor mich wieder der Mut verlaesst, will ich es gleich sagen: Ich habe mich wirklich in dich verliebt! Da ich mich nicht traue es dir persoenlich zu sagen, habe ich mich entschlossen, mich bei einem tollen Angebot anzumelden und Dir diese Mail zu senden. Wenn Du wissen willst wer ich bin, gehe auf die Seite und gebe als usernamen …“ Muß ich unbedingt machen. Aber wozu brauchen die meine Kreditkartennummer?

Der junge Mann im Radio kündigt einen „Oldie“ an: das Titanic-Lied. Ist das schon wieder so lange her? Wie die Zeit vergeht! Was bedeutet „My Heart Will Go On“ überhaupt? Das Internet-Übersetzungsprogramm hilft: „Mein Inneres geht auf“. Danke vielmals. „Smoke on the water and fire in the sky“ heißt übrigens „Rauchen Sie auf dem Wasser und dem Feuer im Himmel“. Und „Yesterday all my trouble seemed so far away“ auf gut Deutsch: „Gestern meine schien ganze Mühe bis jetzt weg“. Von wegen, man verblödet vor dem Computer und lernt nichts bei die Medien.

Wo wir schon beim Lernen sind: Im Computer wollen mich wieder tolle Frauen kennenlernen. „Hallo, lieben Sie junges, unverdorbenes Blut …“, „Tired from demanding western wifes? Russian hosewifes are different and want to satisfy you!“, „I am home alone waiting for you. Just Katrina, her girlfriends and our little camera!“ Dabei steh’ ich eigentlich schon immer auf Männer.

Bin etwas verspannt. Schaue zur Abwechslung Soaps. Dann Krimis. Magazine. Boulevard Bio. Keine Ahnung, wer da zu Gast ist. Bin müde, alles dreht sich. Tomaten aus der Dose sind okay, aber den Pfeffer immer frisch aus der Mühle. Danke, Bio.

Erfahre, dass Bio den Boulevard bereits verlassen hat. Was hab ich dann gestern geglotzt? Kerner? n-tv-Aktienkurse? Schaue ich zu viel fern? Oder zu wenig? Recherchiere im Internet über das Thema Medienerkrankungen. Symptome: Verbaldiarrhoe, Hirninkontinenz, Differenzierungs-Unverträglichkeit. Das ängstigt mich. Merke dann, daß ich auf einer Satire-Seite gelandet bin. Keine Erleichterung, stattdessen Schwindelgefühl. Träume von Talkshows: Friedman ist bei Bärbel Schäfer zu Gast. Dann Schäfer bei Friedman. Dann beide bei der Kiesbauer. Dann kochen alle gemeinsam bei Bio.

Wache schreiend auf. Schaue in den Spiegel. Bin blaß. Ein Glück, daß mir per Mail die „Amish Healing Salve“ angeboten wird. „From the heart of Amish country comes an all natural healing ointment passed down from several generations. Over 50.000 tins have been sold so far all over the world yet every tin is still made and packaged by the same family.“

Zur Entspannung wieder Teletext. „Heiße XXX-Spiele auf WC heimlich belauscht.“ Ich weiß nicht so recht. Habe schon ein Rauschen im Ohr. Vielleicht doch zur „Gummibärchenparty“? Motto: „Wir haben die Bärchen. Hast Du den Gummi? Wir brummen live.“ Es brummt. Es dröhnt. Es schwankt. Sollte wirklich zum Arzt. Dr. Brinkmann vielleicht? Praktiziert leider nicht mehr. Bekomme kaum noch Luft. Wie soll es weitergehen, was mache ich nur aus meinem Leben? Andere Menschen verbringen ihre Zeit immerhin damit, Bilder zu malen, auf denen Fred Feuerstein einen geblasen bekommt, wie ich im Internet sehe. Mir wird schwarz vor Augen.

Wieder besser drauf. Die Post bringt die Telefon-Rechnung. Von wegen Vorkriegspreise.

Ich sollte ein paar Tage ausspannen. Wegfahren. Vielleicht zu den Amish-Leuten mit der Salbe. Oder in Rußland die netten Hausfrauen besuchen. Hoffentlich bekomme ich noch einen Fahrstuhl.

Kategorien: Blabla · lustig
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Anima D’Acciaio

Juli 20, 2009 · 1 Kommentar

Lässig: Nachfolgend der Trailer zum Shortfilm „Anima D’Acciaio“ (Seele aus Stahl) von Daniel Leeb, eine Dokumentation über den italienischen Rahmenbauer Giovanni Pelizzoli, aka „Ciocc“.

Der Film begleitet Giovanni bei der Herstellung eines Fixie-Rahmens von Hand (!) und läßt ihn dabei über seine Liebe zu Stahlrahmen philosophieren.

In voller Länge wurde der Film am Samstag auf dem Bicycle Film Festival in San Francisco gezeigt. Weitere Infos zum Movie auf der Website des BFF.

Kategorien: Blabla · Fixed Gear
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Knock, knock!

Juli 10, 2009 · Kommentar schreiben

2009-05-29

Kategorien: Blabla
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Flowers on my Shoulder

Juli 9, 2009 · 1 Kommentar

Endlich gibt es ein schönes Photo von meinem (irgendwie noch immer nur halbfertigem) Tattoo. Es geht nur langsam voran. Vor mittlerweile fast einem Jahr sah’s noch so aus:

just blue

Dann kam mehr Farbe und nochmal mehr Farbe, bis man im Winter beim aktuellen Status Quo angelangt war, jetzt fehlt nur mehr die Innenseite des Arms, um den Halfsleeve komplett zu machen. Passend zur Schwalbe vielleicht eine Katze (Kitty?!) oder doch „nur“ mehr Wellen und Blumen? Langsam wird’s Zeit, der letzte Besuch bei Andy ist schon viel zu lang her…

Kategorien: Blabla
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Die Zukunft ist weiß und männlich

Juli 9, 2009 · Kommentar schreiben

Auf dem History Channel gibt’s eine Serie mit dem Titel „Life After People“. Kürzlich wurde dort der „Immortality Drive“ erwähnt, der aktuell im All herumfliegt. Was ist der „Immortality Drive“? So eine Art hypermoderne Zeitkapsel, erstellt vom Autorenfilmer Richard Garriot, die Nachrichten an unsere Nachkommen resp. Außerirdische enthält, eine Liste der bedeutendsten menschlichen Errungenschaften und die digitalen genetischen Daten einiger „Auserwählter“ unserer Spezies.

Und wer sind nun diese „wenigen Auserwählten“, die uns repräsentieren und ggf. die Grundlage für die Wiederherstellung der menschlichen Rasse darstellen sollen, falls wir uns in die ewigen Jagdgründe bomben oder uns die Erde aus Rache für Jahrzehntelange Verschmutzung verschlingt? Diese zehn:

Stephen Colbert (US-Comedian; weiß)
Physiker Stephen Hawking (weiß) und seine Tochter Lucy (aufgrund einer Charity-Aktion dabei, weiß)
Matt Morgan (Profi-Wrestler, weiß)
Jo Garcia (Playboy Model; Latina, eine Frau!)
Eric Johnson (Musiker, weiß)
Patrice Pike (Musiker, weiß)
Tracy Hickman (Fantasy-Autor, Mann, weiß)
Scott Johnson (Turner, Goldmedaillengewinner bei Olympia ‘84, weiß)
Brian Crecente (Journalist, weiß)

Hier gibt’s ein paar Photos der Herrschaften.

Ok, also 30 % Frauenanteil, eine davon Latina, eine Behinderte. Keine Schwarzen, keine Asiaten, keine Indianer, nichts. Die Zukunft der Menschheit ist also (mal wieder) weiß und männlich. Vornehmlich.

Und was bitte soll an diesen Herrschaften (abgesehen jetzt mal von Hawkins) großartig sein? „Das Beste, was die Menschheit zu bieten hat“? Von wegen, Garriot wollte gleich auch noch die DNA von ein paar Gamern mitschicken, um sein neuestes Game zu bewerben.  Tatsächlich ging’s bei dem Projekt um Kohle (wer am meisten zahlt, darf mit ins All) und – klar – um PR. Ein publicity stunt zum Ankurbeln des Verkaufs von Tabula Rasa. Hat nicht funktioniert, übrigens. Bombed.

Aber hey, sollte nicht gerade dann, wenn’s um PR geht, dafür gesorgt werden, daß sich alle potentiellen Zielgruppen des Games auf der Liste der Auserwählten wiederfinden? zumindest in den USA machen laut einer Studie von 2005 schwarze und Latino-Gamer rund 50 % der gesamten Konsolenspielergemeinde aus!

Zudem war Garriots Spiel ein MMORPG – und das dürfte die tatsächliche Zielgruppe noch ein wenig weiter verschieben: 5 Millionen der 7 Millionen WoW-Spieler kommen aus China.

Und diese 30%-Frauenanteil-Geschichte? Sollte eigentlich deutlich drüber liegen, oder?

Was mich aber wirklich stört, ist, daß dieser ganze, mißlungene PR-Dreck öffentliche Gelder verschlingt. Der „Immortality Drive“ wurde via ISS ins All geschickt. Und da zahlt ja auch brav die ESA mit. Und die NASA. Und so. Ich bin wirklich für die Erkundung und Erforschung des Alls und finde die Idee, uns auch „da oben“ ein bißchen bekannter zu machen, ganz ok, aber wenn meine Zukunft in den zehn Menschen da oben liegt, resp. irgendein Alien und / oder unsere Nachkommenschaft glauben gemacht wird, daß wir alle so sind wie die, dann paßt da was ganz gewaltig nicht.

:(

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Just for you, guys: Heineken statt HIGH5

Juli 9, 2009 · Kommentar schreiben

bier
Es wird Zeit, HIGH5 gegen Heineken zu tauschen. Wissenschaftler fanden heraus, daß Bier den Körper nach einem anstrengenden Workout besser hydratisiert als Wasser. Zeit für einen Nobelpreis, hm?

In der aktuellen Ausgabe des „Science“-Magazins berichten spanischen Forscher der Universiät Granada von einem Experiment, bei dem sie 25 Studenten bei starker Hitze auf einem Laufband rennen ließen, bis diese so richtig am Ende waren. Anschließend gabs für die Hälte der Probanden Wasser, für die andere Hälfter Bier. Mit dem Ergebnis, daß die Gerstensaft-Trinker eine bessere Hydration, bessere motorische Fähigkeiten und bessere Konzentrationsfähigkeit aufwiesen. Der im Bier enthaltene Zucker, das Salz und die Kohlensäureblasen würden dem Körper helfen, Flüssigkeit aufzunehmen, so die Wissenschaftler.

Also Burschen, hoch die Gläser, und anstoßen auf diese Nachricht.
Prost.

Kategorien: Blabla · In The News · Sport
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Super Symbolfotos (2)

Juli 9, 2009 · Kommentar schreiben

Kategorien: Super Symbolfoto
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