Herumprobieren mit Neonröhren unter Anleitung und mit viel Inspiration durch den Liebsten, der sich schließlich auch als „Opfer“ des Experiments zur Verfügung stellte. Das Ergebnis: das wohl beste Portrait, das ich je gemacht habe. Ist aber auch kein Wunder bei dem Motiv, oder? <3
Beiträge vom November 2009
Experiment eines Freitagabends
November 28, 2009 · Kommentar schreiben
Kategorien: Kunst · photo
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Jesus’ junge Jünger
November 28, 2009 · 1 Kommentar
Und wie ich so stöberte im finstren Web…
… lande ich bei diesem Video. Sein unglaublicher Content:
- Ehebruch per Blickkontakt.
- Hitler als Bonus-Jesus.
- Der Gottvater als Wunderbeeterheiler für kleine Füße.
- Deutsche Krieger.
Darf’s ein bißchen mehr sein?
Aufgrund der Scheidung meiner Eltern, aufgrund meiner Hyperaktivität, aufgrund meines Genussmittelkonsums… bin ich jetzt ein radikal rechtes Christen-Faschisten-Arschloch und erkenne: Jesus ist der Geilste!
Oder wie jetzt?
Wenn ich einen Moslem sehe, dann muss ich gleich für ihn beten, weil ich merke: Dem fehlt ja irgendwas.
Ich bewundere Märtyrer.
Ich trage den Sieg in mir, weil Jesus am Kreuz gestorben ist.
Weiteres Highlight: Der Wunderbeeterheiler für kleine Füße:
Wachse Fuß, Wachse!
Und wenn er nicht wächst, der Fuß? Was dann? Wer kommt dann eigentlich in die Hölle? Der Fuß? Der Mensch mit dem Fuß dran? Oder sogar der Fußprediger?
Kategorien: Blabla · Internet
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Telering sucks
November 26, 2009 · 4 Kommentare
Ich bin seit nunmehr über einem Jahr Kunde von Telering. Das bisher auch ganz zufrieden, doch das änderte sich heute schlagartig. Und das kam so:
Mein Mobiltelefon, seines Zeichens ein Sony Ericsson, pfeift auf dem letzten Loch. Das liegt, das möchte ich deutlich betonen, nicht an der Qualität des Gerätes, sondern ausschließlich an meiner nicht immer pfleglichen Behandlung: Das Handy wird rücksichtslos in den Rucksack gequetscht, muß stundenlange Radfahrten im durchgeschwitzen Trikot verkraften, ist hier und da schon mal runtergefallen und ein Pony hat auch schon mal fast draufgestanden.
Bevor mein Taschentelefon nun endgültig seinen Geist aufgibt, dachte ich mir, ich schaue mal im Telering-Shop vorbei und erkundige mich nach „Ersatz“. Diesen, das gleich vorweg, hätte ich gar nicht gratis erwartet, sondern schon den einen oder anderen Euro springen lassen. Aber ein bißchen Entgegenkommen wäre doch wohl angemessen gewesen, oder?
Von T-Mobile war ich es gewohnt, einmal im Jahr mein altes Handy gegen ein neues austauschen zu können. Und zwar gegen eines, das es auch zu T-Mobile-Verträgen gibt. Preis variierend zwischen 0,- € und 200,- €.
Telering hingegen verfügt über diesen Service nicht. Zumindest ließ mich das das gelangweilte Teenage-Girl hinter dem Verkaufsschalter wissen. „Sie können erst im Juni 2010 ein neues Telefon bekommen. Bis dahin kann ich Ihnen nur Handys zum regulären Preis anbieten. Also ab 100 ,-€.“
Hallo? Ich bin seit mehr als einem Jahr zahlender Kunde?! Im Juni 2010 läuft mein 24-Monats-Vertrag aus – und dann hab’ ich erst Anspruch auf ein neues Telefon?? Ihr könnt mich alle mal, aber so richtig! Was ist denn das für ein Service? Muß man sich bei Telering nicht um die Kunden kümmern? Gibt’s davon eh genug, so daß man ruhig mal einen so richtig verärgern kann? Ist man wirklich so sehr Billig-Dienstleister, daß man, wie im Flieger der Air Berlin, jedwede Zusatzdienstleistung extra löhnen muß? Auch solche, die anderswo selbstverständlich dazu gehören?
Ich will ein neues, anstandslos funkionierendes Handy. Kein High End-Gerät, kein iPhone oder Google-Dingens, sondern sowas ganz normales, das klein genug ist, damit es hinten in die Trikottasche paßt, das einfach zu bedienen ist und statt 195.000 tollen Klingeltönen und MP3-Player-Funktion einfach nur eine 1-Megapixel-Kamera hat. Aus. Mehr muß das nicht sein. Aber bei Telering krieg’ ich sowas auch nach einem Jahr braven Rechnungzahlens nicht. Dazu muß sich erst mein Vertrag dem Ende nähern und dann verlängert werden.
Kopfschütteln, sonst nichts. Oh halt, doch etwas. Merken Sie sich meine Nummer nicht. Spätestens kommenden Sommer wird es eine andere als die jetzige sein. Fix Oida. Bam.
Kategorien: Blabla
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Deutsche Touristen
November 21, 2009 · 2 Kommentare
Schon beim Check In in Hamburg fielen sie mir ungustiös auf, die deutschen Horror-Touristen. Wie ich am Air Berlin-Schalter stehend blieb kaum eine Chance, daß sie nicht nach Wien fliegen würden. Und so traf ich sie an Gate C 05 wieder. Frauen, Männer, allesamt um die 40, dazu vier Twens in Pärchenform. Laut, brüllend, lachend, dämliche Witze reißend, plump, proletoid. Beim Warten verströmten sie derart viel Fremdscham, daß sich um sie ein großer Kreis leerer Sessel bildete, beim Einsteigen beteten alle übrigen Fluggäste, möglichst weit von der Poltertruppe entfernt zu sitzen. Obwohl ich im Fllieger sechs Reihen vor ihnen Platz nahm, machten sie mich fertig. Nur mit voll aufgedrehtem iPod auf den Ohren waren sie einigermaßen zu ertragen, führten aber dennoch zu stillen Schimpftiraden und Flüchen, wenn sie erneut Blödheiten von sich gaben. Bei der Landung schließlich das obligatorische Malle-Klatschen und überhebliche Kommentare, weil wir nicht mit einer Ganngway, sondern einem Bus begrüßt wurden: „In Hamburg ist da ja alles ein bißchen professioneller…“
Warum sind deutsche Touristen so furchtbar? Und sind das Touris anderer Nationen auch? Daß sich Engänder in Spanien scheiße benehmen, weiß ich auch, aber hierzulande fallen mir ausnahmslos die Piefkes mit ihrer Kegelklub-Mentalität negativ auf. Liegt das daran, daß ich mehr auf sie achte, weil ich irgendwie ja auch eine von ihnen bin? Oder sind sie wirklich die nervigsten, mühsamsten, peinlichsten Gäste, die dieses Land je gesehen hat?
Sicher gibt’s auch „gute“ deutsche Touris, aber die sieht man nun einmal nicht. Denn sie sind stille Genießer und prägen somit das Bild des Piefkes nicht – obwohl sie mir als Maß aller Dinge mehr als deutlich lieber wären.
Wie dem auch sei: Liebe Österreicher, die ihr mir Exil gewährt, es tut mir leid, daß meine Landsmänner so sind wie sie sind. Ich schäme mich für sie. Wirklich. Ich weiß, daß es auch andere gibt, solche, die nicht unangnehm auffallen. Aber die sind offensichlich leider in der Unterzahl.
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Off
November 14, 2009 · Kommentar schreiben
Sodala, ich bin dann jetzt mal weg. „Urlaub“ bei den Erzeugern. Diese verfügen übrigens nur über ein 56 k/Bit-Modem. Internetz via Telefonleitung. Steinzeit-w00tness. Erwarten Sie also kein Lebenszeichen von mir. Das Letzte, was Sie jetzt für eine Woche von mir in den Weiten des Word Wide Webs sehen, ist dieses Handyphoto miserabler Qualität, das ich soeben hier am Wiener Flughafen geschossen habe.

Ja, der ist neu. Der war im September noch nicht da. Expansion deluxe. Beate Uhse am Airport, direkt neben den Gates für die Non-EU-Departures. Damit so ein 12-Stunden-Flug in die USA nicht fad wird.
In diesem Sinne: bon voyage.
Wir hören voneinander
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Pussy
November 8, 2009 · 2 Kommentare
Zeit zum Cruisen. Und Cruisen macht man mit’m Fixie. Der Renner ist, sollte es nicht noch ein kurzes Aufbäumen des bisher deutlich zu wenig in Erscheinung getretenen goldenen Herbstes geben, bereits im Winterschlaf, der Cyclocrosser harrt noch immer im fernen Piefkinesien auf seinen Reisebeginn, der Singlespeeder ist zur reinen Arbeitsmaschine verkommen und das Mountainbike ist… eben das Mountainbike.
Der Winter, bei klarer, kalter Luft, noch vor dem ersten Schnee, grau in grau, ist die Zeit des Fixies. In chilligem Tempo, das einem auf jedem anderen Rad in den Wahnsinn treiben würde, durch die City kurbeln. Und manchmal, wenn sich eine Gelegenheit ergibt, der man einfach nicht widerstehen kann, kurz anhalten und sie für immer festhalten. Fixie. Pussy. Pretty.
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Die döfsten Erfindungen für’s Rad – Teil I
November 3, 2009 · 4 Kommentare
Teufelswerk. Wer den Schmafu erfunden hat, hat Radfahrer gehaßt und ein Mordinstrument ersonnen, das sich als „Trainingsgerät“ tarnt und unbescholtenen, harmlosen, immer freundlichen, liebenswürdigen, braven Rennradlern (so wie ich einer bin) auflauert, um sie auf perfide Art und Weise umzubringen, während sie glauben, etwas Gutes, Profimäßiges für sich und ihre Winterfitness zu tun.
Bereits beim ersten Anblick des komischen Dings hätte ich wissen müssen, daß das nicht gut gehen kann. Aber leichtgläubig und wagemutig wie ich manchmal zu gleichen Teilen bin, hab’ ich’s natürlich ausprobieren müssen. Und es innerhalb weniger Sekunden, ehrlich gesagt schon beim Aufsteigen, bereut:
Das Rad, plötzlich um Minimum fünf Rahmengrößen gewachsen, wehrte sich bereits beim Aufsitzen seiner Besitzerin und gab sich bei den ersten Pedalrunden wackeliger als ein Milchzahn. Meine allerersten Fahrradfahrversuche anno dazumal waren stabiler!
Nach schätzomativ vier Kurbelumdrehungen, zahlreichen hysterischen Kreischern und vor meinem geistigen Auge aufblitzendem Gehirnmatsch am Parkett und knackenden Genickknochen am Couchtisch hatte und habe (!) ich genug.
Wozu um alles in der Welt soll eine freie Rolle denn bitte gut sein? Ich mag’s, ohne Angst Radfahren zu können. Streß auf’m Zweirad hab’ ich schon genug, wenn ich mich täglich durch den Stadtverkehr manövriere – da brauch’ ich nicht indoor auch noch Horrorszenarien deluxe.
Mein Renner gehört festgeschnallt. So, daß er nicht weg kann, wenn ich auf ihm sitze. Auch im Stehen nicht. Ich möchte mich in den Sattel schwingen können, ohne mich in einen Türrahmen einklemmen oder an irgendwas anderem festhalten zu müssen. Ich mag nicht von links nach rechts schwanken und ständig die Angst im Nacken spüren, plötzlich mit einem 40er durch’s Wohnzimmer zu preschen, weil ich durch einen ungewollten Schlenker die Rolle verlassen hab’.
Nennt mich Mädchen, nennt mich Schisser, nennt mich, was immer ihr wollt. Aber mein mich festhaltender Minoura Trainer hat in einer freien Rolle keine, aber auch keine Konkurrenz gefunden. Bin doch nicht verrückt.
Kategorien: Blabla · Sport
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