Wir alle haben sie, Leugnen zwecklos. Die meisten sind entweder bei der nahezu gesamten Öffentlichkeit verhaßt oder einfach nur schrecklich abscheulich. Hier ist meine Liste der Top 5 (absolut nervigsten) Lieder, die ich mir einfach immer und immer wieder anhören muß.
5. Perpelexer – Acid Folk
Ja, ja, ich weiß. Techno und so. Aber das Ding war damals einfach der Hammer (natürlich hatte ich die neon grüne Maxi Single und zu eben dieser im Dauerloop auf Parkett getanzt) und rockt auch heute noch beim Radfahren richtig ‘rein. Jawohl.
4. Fräulein Menke – Hohe Berge
Neue Deutsche Welle – daran kam auch ich nicht vorbei. Goldene Jugend, ja, ja, ja. Fräulein Menke, ein Highlight ihrer Zeit, und auch heute noch – für mich – ein Gassenhauer, bei dem ich den Fernseher auf extra laut drehen muß, sobald sie, mittlerweile leicht übergewichtig, auf die Bühne einer „Die coolsten Hits der 80er“-Show stakst.
3. Justin Timberlake – Cry Me A River
I’m sorry, aber das ist ein catchy tune. Sofort eingeschossen, hält noch immer.
2. ABBA – Voulez-Vous
Meine Eltern hatten die gleichnamige LP (was sonst) und ABBA sind mit Abstand meine erste musikalische Erinnerung überhaupt. Voulez-vous – aha!
1. Sabrina Setlur – Du liebst mich nicht
Sabrina, oh come on, erste Frau, die in Sachen deutschsprachigen Hip Hop / Rap was geleistet hat. Daß ihr Zögling Xavier dann größer wurde als sie, ist echt unfair, aber hey, nicht für jeden ist eine Affaire mit „Bobbele“ hilfreich.
So, und nach meinem Seelenstrip will ich jetzt auch was sehen: Was sind Eure peinlichsten Lieblingslieder? Und bitte keine Fakes á la „Ich schäme mich fürr ‘Heroes’ von David Bowie oder so (der Mann ist ein Musikgott!), sondern die traurige, schmerzhafte Wahrheit. Ich hab’s auch in Kauf genommen, daß Ihr mich jetzt bemitleidend anschaut…
Ja, ja, böse, illegal, blabla. Aber hey, manchmal müssen wir alle ein wenig rebellisch sein. Nachfolgend ein netter kleiner „Trick“ zur mp3-Suche via Google:
… kopiere ihn in das Google-Suchfeld und ersetzte „Band oder Lied“ durch den Namen des favorisierten Künstlers, der Lieblingsband, des gesuchten Tracks.
Und schon wieder ein geniales Musikvideo, dieses Mal von BrotherSister aus Australien. „Still Run“ ist von Dante Nou und einfach ein gelungenes Stück Clip-Kunst.
Virgil Griffith, Student des California Institute of Technology, veröffentlichte just eine interessante, wenn auch eher etwas „unwissenschaftliche“ Studie, die favorisierte Musik mit SAT-Tests verbindet. Letztgenannte sind zugegeben nicht frei von jeder Kritik und sicher nicht unbedingt das probate Mittel, um Intelligenz zu messen, zeigen in diesem Falle aber an, daß die schlauesten Studenten Beethoven mögen (durchschnittlicher SAT-Wert 1371), während sich am anderen Ende des Spektrums Lil’ Wayne mit einem aktuellen Hörerwert von 889 befindet. Andere Musiker weiter oben: Counting Crows, Radiohead und Sufjan Stevens.
Überraschenderweise kann man den „top score“-Bands keinen gemeinsamen Stil zuschreiben (Techno = Idioten, Britpop = Smarta$$es).
Stellt sich nun die Frage: Wählt man die Musik nach der eigenen Intelligenz oder legt die Musik, die wir hören, fest, wie smart wir werden? Wo ist Deine Lieblingsband? Kann Musik einen verblöden?